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Op specifiek geselecteerde locaties in Nederland is RMS voornemens om een bioraffinage te realiseren. In deze bioraffinage wordt mest en organisch (afval) materiaal erkend verwerkt en omgezat naar onder meer zuivel water. Veehouders kunnen een overeenkomst afsluiten om tegen een vast tarief en gedurende een lange termijn de mest duurzaam en erkend te leveren en op een erkende wijze te verwerken. Graag nodigen wij u uit tot het bijwonen van één van onze informatiebijeenkomsten. Bij interesse kunt u contact met ons opnemen.

Plant omschrijving / Anlagenbeschreibung der Bioraffinage

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  • 1.) Zielsetzung und Aufgabenstellung - Nachhaltigkeit
    Es ist geplant, auf einem, im Gewerbegebiet gelegenen, Grundstück eine Anlage zu errichten, die sowohl in der Landwirtschaft anfallende Stoffe tierischer Herkunft, wie z.B. Gülle und/oder Festmist sowie weitere organische Materialien, wie z.B. Pflanzenabfälle, nicht mehr für die Lebensmittelindustrie verwertbare Substrate, nachhaltige Verwendung finden. Eine sichere Zukunft für die Region zu erlangen, ist ein weiterer Aspekt sowie Luftreinhaltung durch Konzentration der organischen Masse zu erzielen.

     
    Bioraffinage

    1.1) Ist- Zustand der Region
    Die im Umkreis befindliche Tierhaltung ist darauf ausgelegt, Tiere für die Nahrungskette zu produzieren. Der von den Tieren produzierte Mest wird in offenen Behältern gelagert, wodurch die entstehenden Emmissionen in die Luft freigesetzt werden.

    Die Zielsetzung der Bioraffinage ist es, dieses zu minimieren und daraus Energie zu gewinnen. Ohne die Raffinage gehen bis zu 80% Emmissionen des Ist- Zustandes in die Umgebungsluft über.

    Zielsetzung hierbei ist es:
    ♦   Co2 - Reduzierung
    ♦   Herausnahme der Gülle (Mest) aus der Landwirtschaft durch Entsorgung (N,P,K)
    ♦   Methan - Gewinnung
    ♦   Mengenreduzierung der anfallenden Reststoffe
    ♦   Minimierung der Umweltbelästigungen bei der Ausbringung von unbehandelten tierischen Stoffen (Geruch)
    ♦   Erzeugung von Biogas
    ♦   Erzeugung eines hochwertigen Bio - Mineraldüngers
    ♦   Rückgewinnung aller Pflanzennährstoffe (P, N, K, Ca, Mg) in konzentrierter Form
    ♦   Reines Wasser aus den tierischen Reststoffen gewinnen   


    2.) Verfahrensablauf
    Die für die Verwertung angelieferten Stoffe werden werktäglich im ersten Schritt zunächst im Eingansbereich der Anlage mengen- und herkunftsmäßig erfasst und gewogen. Anschließen entsprechend der Konsistenz der Feststoffannahme- oder Flüssigannahmestation zugeführt.

    Die Anlieferung der zu verarbeitenden flüssigen Substrate erfolgt in geschlossenen Behältnissen/Tank- und/oder Güllefahrzeugen, die anschließend in geruchsgekapselten Misch- und Ausgleichbehältern zwischengespeichert werden. Die festen Substrate, wie z.B. Hühnertrockenkot, Pflanzenreste und Mist, werden in eingehausten Lagerboxen abgekippt und anschließen mittels Radlader über das ebenfalls in der Annahmehalle platzierte Eintragssystem dem Prozess zugeführt. Die angelieferten Substrate werden über ein mechanisches Transportsystem zu der Anmaischstation gefördert, dort miteinander vermischt und mit einem für die Vergärung optimalen TS-Gehalt der Fermentation zugeführt.

    Die Fermentation besteht aus zwei oder drei Stufen, den Fermentationsstufen und der Nachgärstufe. Das sich in diesem Behälter bildende Biogas wird in Gasspeichern aufgefangen und gesammelt, die den oberen Abschluss der Behälter bilden. Nach einer Aufenthaltszeit von 35 - 60 Tagen wird der Gärrest der Hygienisierungsstufe zugeführt. Da die Inputsubstrate von verschiedenen Produktionsstätten stammen, ist eine Hygienisierung der gesamten Verarbeitungsmenge zwingend erforderlich. In als Wärmetauschern ausgebildeten, vorgelagerten Wärmeschächten wird die Temperatur des Gärrestes auf die für die Hygienisierung erforderliche Mindesttemperatur von 70°C angehoben.

    Anschließend wird der hygienisierte Gärreststrom den Entwässerungsstufen zugeführt. Vorgeschaltete Behälter dienen ebenfalls der Vergleichsmässigung. Die Entwässerung erfolgt über auf die stoffliche Zusammensetzung angepasster Aggregate. Ein Teil des so entwässerten Gärrestes wird anschließend der Trocknungseinrichtung zugeführt. Hier wird der noch enthaltene TS-Gehalt weiter erhöht und steht somit einer stofflichen Verwertung im landwirtschaftlichen Bereich als hochwertiger Dünger zur Verfügung.


    3.) Hygiene
    Wie bereits schon dargestellt, werden in der Anlage Stoffe tierischer Herkunft verwertet, die aus verschiedenen Produktionsbetrieben stammen. Erfahrungen in der Vergangenheit haben gezeigt, dass aus einer unkontrollierten Übertragung von ansteckenden Keimen / Seuchen etc. besondere Gefahren sowohl für das Betriebspersonal als auch für die übrige Umwelt resultieren. Um diesbezüglich eine größt mögliche Sicherheit zu gewährleisten, wird in der Anlage zusätzlich eine Reifenwaschanlage installiert, in der alle die Anlage verlassenden Fahrzeuge gereinigt werden.

    3.1.) Gärrestaufbereitung
    Die Gärrestaufbereitung wird benötigt, um den in der BGA entstehenden Gärrest in seine Bestandteile zu raffinieren und hochwertiges Wasser einleitfähig zu produzieren. Was bedeutet, dass die Gärreste durch die Gärrestaufbereitung Vorfluter fähig werden.

    Kurzbeschreibung der Anlage:
    Der Gärrest wird vorgereinigt und dann in die Gärrestaufbereitung eingeleitet. Dort wird das Wasser gereinigt und die noch vorhandenen Salze ausgelöst. Die Salze sind dadurch noch vermarktungsfähig als Kunstdünger. Somit kann das gereinigte Wasser eingeleitet werden.

    4.) Inputsubstrate/Output Mengen/Anlagenbeispiel

    Bei dem Anlagenbeispiel handelt es sich um folgende Substrate:

     
    Schweinegülle ca. 420.000 t/a
    Rindergülle ca. 30.000 t/a
    Hähnchenmist ca. 50.000 t/a
    Bermgras ca. 150.000 t/a
    Gemüsepflanzen ca. 20.000 t/a
    Gesamt ca. 670.000 t/a








     
    produziertes Biogas (ca. 54% CH4) 42 Mio. m3
    Reinstwasser ca. 420.000 t/a
    Dünger ca. 45.000 t/a





    5.) Bioraffinage
    Bei den zur Verwertung anstehenden Substraten handelt es sich um nachhaltige landwirtschaftliche Produkte, die sich als Energieträger in vielen Anlagenkonzepten gut bewährt haben und sind nachhaltig verfügbar. Die Zusatzstoffe dienen dazu, die Mineralien zu binden und einen höheren Gasertrag zu erzielen. Um eine Nachhaltigkeit der Anlage zu erlangen, sollte eine Menge von ca. 20 Mio. m3 einleitfähiges Gas erzeugt werden. Das Gas wird durch eine zertifizierte Gasreinigung gereinigt, wobei das CO2 in Tanks gelagert werden kann und in der Gartenbau Industrie Verwendung findet. Somit wiederum Emmissions-Einsparungen möglich sind.

     
    Bioagasraffinage
     

    Plant  -  RMS Bioraffinage Groenlo

    Mestverwerking Grounlo
    RMS Bioraffinage Groenlo - PDF
      
     

    Plant  -  RMS Bioraffinage Venlo

    Mestverwerking Venlo
     
    RMS Bioraffinage Venlo - PDF

    Plant  -  RMS Bioraffinage Moerdijk

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